AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: November 2017

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der freiberuflichen Texterin Sarah Hörth (im folgenden Text als „Texterin“ bezeichnet) und ihrer „Auftraggeber“.

1. Termine, Lieferfristen

1.1 Für Lieferverzögerungen, die dadurch entstehen, dass der Auftraggeber seine Mitwirkungspflicht vernachlässigt, haftet die Texterin nicht. Nach dem Versand hat der Auftraggeber 14 Tage Zeit den gelieferten Text zu prüfen und eventuelle Änderungswünsche an die Texterin zu geben. Erfolgt in diesen 14 Tagen keine Rückmeldung wird der Text automatisch als akzeptiert angesehen und die Rechnung wird erstellt und verschickt.

2. Urheberrecht und Nutzungsrecht

2.1 Erst mit der vollständigen Bezahlung des geschuldeten Rechnungsbetrags erwirbt sich der Auftraggeber das zeitlich und räumlich uneingeschränkte Nutzungsrecht zu den abgesprochenen Zwecken von den durch die Texterin kreierten Texte. Die Übertragung der Nutzungsrechte durch den Auftraggeber an Dritte benötigt die vorherige Zustimmung der Texterin.

2.2 Die Texterin darf die von ihr kreierten Texte zeitlich und räumlich unbeschränkt zur Eigenwerbung und in von ihr zu Zwecken der Eigenwerbung erstellten Medien nutzen. Dies tritt nicht in Kraft, wenn die Texterin ausdrücklich als Ghostwriter beauftragt wurde. In diesem Fall verzichtet die Texterin auf die Nutzung zur Eigenwerbung. Nutzungsrechte für vom Auftraggeber abgelehnte oder nicht ausgeführte Entwürfe bleiben uneingeschränkt bei der Texterin.

3. Leistungsumfang, Vergütung

3.1 Verzichtet der Auftraggeber auf einen Teil der angebotenen Leistung, wie beispielsweise eine Korrekturstufe, berechtigt dies nicht zum Rechnungsabzug. Vorschläge oder die Mitarbeit des Auftraggebers haben ebenfalls keine Auswirkungen auf die Höhe der Vergütung.

3.2 Der Auftraggeber trägt den Schaden, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, nachträglich berichtigten oder lückenhaften Angaben von der Texterin ganz oder teilweise wiederholt oder verzögert werden.

3.3 Erst nach der Zahlung der entsprechenden Rechnung der Texterin dürfen die von ihr erstellten Texte vom Auftraggeber verwendet werden.

3.4 Die Arbeitsleistung wird in der Regel nach Zeitaufwand zum aktuellen Stundensatz, der an den Auftraggeber zu Beginn der Korrespondenz geschickt wurde, berechnet, sofern nicht ein Pauschalpreis schriftlich vereinbart wurde. Fremdleistungen werden individuell mit den Partnern vorab kalkuliert und gesondert angeboten.

3.5 Die Vergütungen sind Nettobeträge, die wegen der Kleinunternehmerregelung ohne die gesetzliche Mehrwertsteuer zu zahlen sind.

3.6 Spätestens 10 Tage nach Rechnungsdatum ist die Vergütung fällig und ohne Abzüge zahlbar. Die Texterin ist berechtigt in Einzelfällen nach eigenem Ermessen, bis zu 25 % der Gesamtvergütung als Vorschuss bei Auftragserteilung zu verlangen.

4. Künstlersozialkasse und andere Abgaben

4.1 Zölle, Gebühren und sonstige Abgaben, wie beispielsweise die Künstlersozialabgabe, trägt der Auftraggeber. Auch dann, wenn sie nacherhoben werden. Die Künstlersozialkasse erhebt nach dem am 01.01.1983 in Kraft getretenen Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVersG) für selbstständige Künstler/Publizisten eine Künstlersozialabgabe, sofern das Unternehmen „nicht nur gelegentlich Aufträge an selbstständige Künstler oder Publizisten erteilt bzw. die Gesamtsumme der in einem Kalenderjahr gezahlten Entgelte 450,- € übersteigt“. Diese gesetzliche Abgabe beträgt zurzeit 4,8 % des Rechnungsbetrags und wird unabhängig davon erhoben, ob der Auftragnehmer in der Künstlersozialversicherung versichert ist oder nicht. Für die Erbringung der Künstlersozialabgabe ist eine formlose Meldung des Auftraggebers bei der Künstlersozialkasse gesetzlich vorgeschrieben.

4.2 Jede Partei trägt die Kosten für Briefporto, Telefon und Fax selbst, die aus der Korrespondenz mit der anderen Seite entstehen. Reisekosten werden nur nach gesonderter Absprache in Rechnung gestellt.

5. Haftung, Gewährleistung

5.1 Nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet die Texterin, zum Beispiel für entstandene Schäden an ihr überlassenen Vorlagen, Filmen, Display, Layouts ect., nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für Mängelgewährleistungsansprüche ist auf 12 Monate ab Ablieferung begrenzt. Der Auftraggeber verpflichtet sich, geliefertes Textmaterial auf seine sachliche und orthographische Richtigkeit hin zu prüfen und der Texterin eine korrigierte Fassung des Entwurfs innerhalb von 14 Tagen zu übermitteln. Die Überprüfung der rechtlichen Zulässigkeit des Textes (insbes. Wettbewerbs-, Kennzeichen-, Lebensmittel- u. Arzneimittelrecht) obliegt dem Auftraggeber.

5.2 Der Auftraggeber versichert, dass er zur Verwendung aller der Texterin übergebenen Vorlagen berechtigt ist, insbesondere die erforderlichen urheberrechtlichen Nutzungsrechte hat. Sollte er entgegen dieser Versicherung nicht zur Verwendung berechtigt sein, stellt der Auftraggeber die Texterin von allen Ersatzansprüchen Dritter frei.

6. Schlussbestimmungen

6.1 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der Texterin.

6.2 Die Unwirksamkeit einer der vorherigen Bedingungen berührt die Geltung der übrigen Bestimmungen nicht.

6.3 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.